Technischer Beirat trifft sich zur Frühjahrssitzung

Kaum ein Poolbesitzer ahnt, was Technikexperten dafür tun, damit sie ihre Wasseroasen ganz entspannt nutzen können. Ganz viel Wissen, Engagement – und manchmal auch stundenlange Diskussionen – stecken dahinter, damit das Wasser hygienisch einwandfrei ist und das Becken sicher genutzt werden kann.

Gestern und heute tagte der Technische Beirat im bsw unter dem Vorsitz von Frank Eisele. Die Fachleute für Pooltechnik kamen zusammen, um eine umfangreiche und vielfältige Tagesordnung abzuarbeiten. Es ging um Energieeffizienz und Normen, neue Merkblätter und eine Menge praktischer Fragestellungen. Und dann gab es fast schon philosophische Debatten – zum Beispiel über die Frage, unter welchen Voraussetzungen man Schwimmbäder in Mehrfamilienhäusern als „privat“ deklarieren kann, und wann es sachgerecht ist, sie als „öffentlich“ anzusehen. Klar, es gibt nun durch die überarbeitete DIN 19643 neue Abgrenzungskriterien (kleiner Nutzerkreis, der nicht ständig wechselt). Dennoch: Die Norm bezieht sich einerseits ausschließlich auf die Wasserqualität – und das wirft die Frage auf, ob die Definition auch bezüglich der sicherheitstechnischen Anforderungen herangezogen werden kann.

Der Technische Beirat – motiviert und engagiert im Einsatz für beste Schwimmbadtechnik

Und andererseits kann man rätseln, was man konkret unter „klein“ und „nicht ständig wechselnd“ zu verstehen hat. Aber die Technikexperten sind dafür bekannt, pragmatische und praxisnahe Lösungen zu präsentieren. Und so haben sie fleißig gefachsimpelt, formuliert und abgewogen, so dass es bald eine Praxishilfe geben wird. Aber das war nur ein kleiner Ausschnitt der reichlichen Themen, die die Agenda hervorbrachte. Darüber hinaus ging es um Technikräume und -schächte, Abdeckungssysteme, Elektroinstallationen in Schwimmbädern und ganz viele Details, die zu beachten sind, damit der Poolbesitzer auf möglichst wenig achten muss, sondern sich ausschließlich auf seine Entspannung konzentrieren kann. Die gönnten sich die Mitglieder des Technischen Beirates auch – aber erst nach getaner Arbeit. Doch die leidenschaftlichen Pool-People sehen ihren Beruf als Berufung: selbst beim abendlichen Wein denken sie ans Wasser.

Der Verband bedankt sich bei den Fachleuten für Schwimmbadtechnik sehr herzlich, dass sie sich voller Elan – und dazu noch ehrenamtlich – für die Branche einsetzen.   

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