Technik trifft Tradition: Der Technische Beirat zu Gast bei Ospa

„Gesund und schön durch Ospa-Föhn“ – ein Werbespruch aus der Vergangenheit, der nach der Herbsttagung des Technischen Beirates im bsw im Gedächtnis geblieben ist. Man traf sich bei Gastgeber Ospa in Mutlangen bei Schwäbisch Gmünd – nicht um über „heiße Luft“ zu sprechen, sondern im Gegenteil: Auf der Agenda standen handfeste technische Themen und konkrete Ergebnisse. Schließlich ging es unter anderem um die Überarbeitung der DIN EN 16713-3.

Von wegen heiße Luft

Doch es blieb auch Zeit, dem Ospa-Museum einen Besuch abzustatten. CEO Michael Pauser ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich durch den Fundus der fast 100-jährigen Geschichte des Familienunternehmens zu führen. Dabei entdeckten wir unter anderem den Slogan vom Anfang. Auch eine alte Broschüre des BSSW, des Vorgängerverbandes des bsw, war noch vorhanden. Darin ging es ums Energiesparen – ein Thema, das nach wie vor präsent ist und auch Teil der Diskussion im Technikausschuss war. Manches ändert sich eben. Manches bleibt erstaunlich aktuell.

Pool-People im Dauereinsatz

Wie immer haben sich die Ehrenamtlichen des bsw richtig ins Zeug gelegt und ihr straffes Programm durchgezogen. Selbst am Abend sprach man über Fachliches – so sehr waren die „Pool-People“ mit Leidenschaft dabei.

Ausschussmitglied Alexander Reuß von Ospa hatte diesmal nicht nur Technikwissen parat. Vielmehr überzeugte er auch mit Kenntnissen zur Stadtgeschichte Schwäbisch Gmünds. Er zeigte der Gruppe die Sehenswürdigkeiten, klärte über die Historie auf und wusste viele nette Anekdoten zu erzählen. Auch Ausschussvorsitzender Frank Eisele, der früher mal in der Gegend gewohnt hat, schlüpfte in die Rolle des Touristenführers und erzählte Interessantes über den schwäbischen Ort.

Frank Eisele & Alexander Reuß

Von Gmünd bis zu den Champs-Élysées

Nach einem landestypischen Abendessen mit Blick aufs Rathaus gab es noch eine Nachtführung – bei der man uns sogar die „Champs-Élysées von Gmünd“ präsentierte. Echtes Insiderwissen auf der diesjährigen Herbstsitzung!

Wo Tradition produziert wird

Am zweiten Tag durften wir einen Blick hinter die Kulissen bei Ospa werfen. Was alle beeindruckt hat? Die Fertigungstiefe des Traditionsbetriebs. Hier wurde deutlich, wie viel Know-how, Erfahrung und eigene Produktion hinter den Produkten steckt.

Ein Hoch auf die „Kellerkinder“

Der bsw bedankt sich herzlich bei Ospa für die Gastfreundschaft und bei allen Ehrenamtlern im Verband für ihren Einsatz. Die „Kellerkinder“, wie sich die Technikexperten mit einem Augenzwinkern selber nennen, leisten eine äußerst wertvolle Arbeit für die Weiterentwicklung der Branche. Sie läuft oft im Verborgenen – umso wichtiger ist es, sie zu erwähnen. Denn von ihr profitieren alle Pool-Akteure.

Und während „Gesund und schön durch Ospa-Föhn“ heute vor allem ein charmantes Stück Firmengeschichte ist, ist eines ganz und gar nicht von gestern: das Engagement der Menschen, die mit ihrem Wissen und ihrer Zeit die Poolbranche voranbringen. Unbezahlbar!