bsw-Präsident Jürgen Koenig gratuliert zum 25jährigen Topras-Jubiläum


bsw-Präsident Jürgen Koenig gratulierte der Topras am 17. Januar zu ihrem 25jährigen Jubiläum, das in Ingolstadt gefeiert wurde. Hier kann man lesen, was er am Galaabend der Veranstaltung sagte:

Verehrte Damen, meine Herren,

lassen Sie uns zurückblicken ins Jahr 2000. Manch einer erinnert sich vielleicht noch daran, dass Computerexperten damals in heller Aufregung waren, weil man nicht genau wusste, ob die IT-Umstellung vom Jahr 1999 auf die Nullerjahre problemlos über die Bühne gehen würde.

Man bereitete sich mit Notfallplänen vor, aber das befürchtete Chaos blieb aus. Das lag vor allem daran, dass man sich fleißig, durchdacht und mit Weitblick ans Werk gemacht hatte. Genau so hat es Johannes Gunst getan, der im Jahr 2000 aus einer kleinen Gruppe von Schwimmbadexperten ein bedeutendes Netzwerk geschaffen hat. Ihm ist es gelungen, einen Branchenplayer aufzubauen, der vor allem die Qualität sowie das Miteinander groß schreibt. Dazu gratuliere ich Dir, lieber Johannes, sowie dem gesamten Topras-Team, sehr herzlich.

Liebe Gäste,

die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern: im Jahr 2000 war das Nokia 3310 DAS angesagte Mobiltelefon. Damit konnte man telefonieren, sms schreiben und ein Spiel namens snake spielen. Mehr nicht. Erst später revolutionierte ein Mann der Firma Apple den Smartphone-Markt. Er trat meist mit dunklem Rollkragen-Pulli, Bart und runder Brille auf. Sein Name war Steve Jobs. Und er hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Johannes Gunst.


Nicht nur äußerlich. Was beide darüber hinaus verbindet: sie haben bescheiden angefangen und sind ihrer Vision gefolgt. Steve Jobs war davon überzeugt, dass große Dinge in der Geschäftswelt nie von nur einer Person gemacht, sondern von einem Team von Menschen vollbracht werden. In diesem Sinne hat auch Johannes auf eine starke Gemeinschaft von Schwimmbadbauern und Lieferanten gesetzt. Und er hat es verstanden – von groß bis klein – unterschiedliche Firmen und Partner miteinander zu vereinen.


Denn er hat früh erkannt, dass es für alle Beteiligten eine win-win Situation ist, wenn man an einem Strang zieht, gemeinsame Sache macht und sich zusammenschließt, anstatt sich spalten zu lassen.

Meine Damen und Herren,

in der 25jährigen Topras-Geschichte gab es viele Sternstunden.


Beispielhaft seien hier Schulungen, ERFA-Gruppen und Vorträge zu aktuellen und spannenden Themen genannt. Mit der Topras konnte man aber auch auf Weiterbildungsreise gehen, viele gesellige Abende erleben, Kontakte pflegen und neue Leute kennenlernen. Was besonders beeindruckend ist: auch in stürmischen Zeiten hat der Qualitätsverbund nicht aufgegeben.


Im Gegenteil. Man hat sich Hürden gestellt und im übertragenen Sinne die Fahnen neu ausgerichtet. Denn man ist sich bewusst, dass man Wind und Wetter – sprich äußere Faktoren – nur bedingt beeinflussen kann. Also hat man die ein oder andere Böe zum Anlass genommen, die Richtung zu ändern, um mit ausreichend Rückenwind beständig weiterzumachen. Aber nicht nur das. Wie man sieht, wurde Spaß und ausgelassene Laune bei der Topras auch immer groß geschrieben.

Kein Wunder also, dass Topras Tagungen stets gut besucht sind und dass selbst bei eher trockenen Themen die Teilnehmer begeistert und motiviert bei der Sache sind.

So wichtig interne Treffen sind, so bedeutend ist es auch, dass man sich extern misst. Auch hier hat die Topras gezeigt, was sie kann. So wurden schon viele Topras-Partner mit EUSA-AWARDS, den europäischen Schwimmbad-Oscars, ausgezeichnet.  

Denn ihre Kompetenz, ihre Kreativität und ihre Handwerkskunst überzeugt nicht nur im Inland. Im Gegenteil. Man wird auch international dem gerecht, wofür die Abkürzung TOPRAS steht, nämlich für TOP RIEGE AUSGEZEICHNETER SCHWIMMBÄDER.  

Die Topras hat darüber hinaus gezeigt, dass sie innovativ ist, Lösungen für Probleme entwickeln kann und dabei aktuelle Trends im Auge behält. So wurde ihre Aufbereitungsanlage „Top Water Save“ mit dem Golden Wave, dem Innovationspreis der Branche, geehrt.

Und man demonstriert damit, dass man einen Beitrag für ein nachhaltiges Schwimmvergnügen leisten kann. 

Liebe Gäste,

Johannes Gunst ist der Mann, der vorne steht. Er steuert die Topras wie ein Pilot.

Er sitzt im Cockpit, trifft Entscheidungen und handelt. Immer im Sinne der gesamten Crew und all derjenigen, die mit ihm an Bord sind. Das macht er voller Leidenschaft, Engagement und Temperament. Denn er lebt die Topras. Und weil er stets dynamisch und quirlig ans Werk geht, ist es im Sinne einer ausgewogenen Balance gut, dass er Ruhepole wie Peter Strehle und die weiteren Vorstandsmitglieder an seiner Seite hat.

Bei jeder Veranstaltung bringt Johannes seine Wertschätzung gegenüber der Topras-Führung zum Ausdruck. Und auch ich möchte das tatkräftige Wirken der gesamten ersten Reihe lobend anerkennen.  

Meine Damen und Herren,

wir alle wissen: gute Arbeit ist das eine. Aber ohne gutes Herz geht es nicht. Die Seele der Topras war und ist Johannes Frau Uschi, die sich unermüdlich im Hintergrund dafür einsetzt, dass alles reibungslos funktioniert.

Liebe Uschi, auch Dir ein großes Dankeschön!  

Verehrte Gäste,

nun ist mit Paulina schon die nächste Generation aktiv. Und das ist auch gut so. Denn bei aller Sportlichkeit, die ich Dir zutraue, lieber Johannes, ist es vielleicht besser, manche Verrenkung – so wie hier die „Schneidersitz-Performance“ – überlässt Du nun der Jugend.

Das Bild zeigt auch, dass Du im wahrsten Sinne des Wortes bei allem Erfolg bodenständig geblieben bist und Deinen Händlern wahrhaftig zu Füßen liegst.

Meine Damen und Herren,

im Gründungsjahr der Topras war das „Harry Potter-Fieber“ in Deutschland ausgebrochen. Die Nachfrage nach den Geschichten des jungen Zauberers war riesig. Und wahrscheinlich hat man sich von der Magie dieser Zeit langfristig inspirieren lassen. Denn bei allen Technikinhalten und Branchenneuigkeiten, die wichtig zu vermitteln sind, gibt es bei den Topras-Tagungen auch immer Referenten, die Themen zwischen Himmel und Erde beleuchten. So wie Walter Kohl, der inspirierende Impulse gesetzt, zum
Nachdenken angeregt und mit seiner Prominenz die Wertigkeit der Topras untermalt hat. Sein Buch „Leben oder gelebt werden“ ist ein Statement dafür, die Dinge in die Hand zu nehmen und sie aktiv zu gestalten.

Dass Euch das weiterhin gelingt, das wünsche ich Euch, liebe Topras-Gemeinschaft, von Herzen.

Meine Damen und Herren,

auf einer dänischen Rathaustür steht der Satz: „Keiner weiß so viel wie wir alle zusammen.“


Ich finde, dieses Statement passt hervorragend zur Topras-Philosophie, die darauf setzt, dass 1 plus 1 nicht 2 ergibt, sondern viel mehr. Wenn man mit Topras-Vertretern spricht, heißt es immer: „Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern als Teil einer Community, die sich gegenseitig hilft, stärkt und gemeinsam wachsen will.“ Und das, obwohl man natürlich nicht immer einer Meinung ist.

Heutzutage wird viel über Diversität gesprochen. In der Topras wird Diversität gelebt. Hier treffen unterschiedliche Charaktere und verschiedene Interessen aufeinander. Doch man schätzt sich trotz oder gerade wegen der Differenzen und wegen der Gegensätzlichkeit. Man hält es also mit dem amerikanischen Schriftsteller Elie Wiesel, der festgestellt hat: „Von einem Menschen, der so ist wie ich, kann ich nichts lernen.“ Das zeigt Größe, Souveränität und Offenheit.

Offenheit gegenüber Neuem, Offenheit, Schwierigkeiten anzunehmen und sich Problemen zu stellen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Oder, um es branchenspezifisch auszudrücken: einfach abzutauchen.

Dazu sehen wir ein passendes Werk von Johannes Gunst, der ja neben seinem Job hier bei der Topras auch Künstler ist. Und diese Passion bringt große Vorteile fürs Geschäftsleben. Denn Künstler haben Phantasie, die es ihnen erlaubt, gängige Modelle in Frage zu stellen, neue Ideen zu fördern und dadurch Fortschritt zu beschleunigen. Und solche Fähigkeiten braucht es heutzutage ganz besonders.

Meine Damen und Herren,

Ingolstadt ist der passende Ort, um ein Jubiläum zu feiern. Denn kaum ein Ort signalisiert das harmonische Miteinander von Tradition und Moderne besser. Ingolstadt ist nämlich nicht nur Audi. Ingolstadt ist vielmehr ein Mix aus historischer Altstadt, Wissenschaftsstandort und Wirtschaftsmacht mit internationaler Bedeutung. In diesem Sinne möge auch Euer Weg weitergehen. Will sagen:  

Bewahrt Bewährtes, bleibt neugierig und orientiert Euch weiterhin daran, unsere Branche zu stärken. 

In meiner Eigenschaft als Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness gratuliere ich Euch sehr herzlich zum 25jährigen Jubiläum, bedanke mich für die immer angenehme, erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, darf Euch jetzt eine Urkunde überreichen, wünsche Euch nur das Beste für die Zukunft und jederzeit gute Fahrt!