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Von mitreißend bis Merkel-mäßig

Heute startet der erste von zwei Workshops unter der Überschrift „Emotional Intelligent Verkaufen“ an der bsw-Akademie. Businesscoach Martin Wiedemeyer von CBR Development vermittelt dabei einer gut gelaunten und interessierten Gruppe eine Gebrauchsanweisung für den homo sapiens. Dafür ein eigenes Seminar? Diese Frage mag man sich stellen. Denn eigentlich reicht ja ein Blick in eine Richtlinie oder Norm, wenn man in der Schwimmbadbranche nach einer Handlungsempfehlung sucht. Aber in den Regelwerken geht es immer um fachgerechtes Verhalten im Normalfall. Und normal ist beim Menschen ein weiter Begriff. Dennoch überschneiden sich Seminar- und Schwimmbadthemen.

Nehmen wir den Filter. Wir wissen, es gibt verschiedene Filtermedien. Der eine schwört auf Sand, der nächste auf Aktivkohle und der dritte auf Glas – um die aus seiner Sicht beste Wasserqualität zu bekommen. Die Erkenntnis, dass unsere Mitmenschen eventuell „ein anderes Filtersystem haben“, das auch „anderen Output“ produziert, ist der erste Schritt, um sie besser zu verstehen. Damit hätten wir schon einen zentralen Punkt des Workshops erfasst.

Wie schafft man es nun, dem Wasserpflege-Grundsatz „Die Chemie muss stimmen“ gerecht zu werden? Während im Pool die einzelnen Parameter so aufeinander abgestimmt sind, dass sie perfekt zusammenspielen, ist es auch beim menschlichen Miteinander möglich, Verschiedenes so miteinander zu verbinden, dass es unterm Strich „passt“ und ein gutes Ergebnis herauskommt.

Ist ein höherer ph-Wert des Poolwassers gut oder schlecht? Schlecht, wenn man den Schutz von Haut und Augen betrachtet. Gut, wenn man den Schutz von Metallteilen, Fliesenfugen und anderen Bauteilen im Blick hat. Eine bestimmte Eigenschaft kann also immer sowohl gut als auch schlecht sein. Und so ist es auch beim Menschen. Wer jemanden für Präzisionsarbeit braucht, der pingelig genau alles beachtet, keine Frist versäumt und jedes Detail im Blick hat, der fährt mit einem Mitarbeitertypen „langweiliger Buchhalter“ wesentlich besser als mit einem „kreativen Chaoten“. Letzterer ist wiederum die geeignetere Wahl fürs Entertainment, das dem Nüchternen weniger liegt.

Die vielen unterschiedlichen Charaktere sortiert Martin Wiedemeyer nach der Lehre von Carl Gustav Jung in vier grundsätzliche Typen, die man wie folgt unterscheiden könnte: machtbesessen, mitfühlend, Merkel-mäßig und mitreißend.

Da der Mitreißende die Sonne im Herzen hat, ordnet man ihm die Farbe Gelb zu. Der Machtbesessene, bei dem es feurig zugeht, steht für die Farbe Rot. Zu dem “Merkel-mäßigen”, der eher distanziert ist, passt die kalte Farbe Blau. Und der Mitfühlende, der seinen Mitmenschen selbst in ausweglosen Situationen Zuversicht spendet, bekommt die Farbe der Hoffnung: Grün.

Wie umfassend die Eigenschaften der Roten, Grünen, Gelben und Blauen sind, davon erhält man einen Eindruck im folgenden A-Z, das sich hinter dem anklickbaren Pluspunkt verbirgt.


 

Wenn man versteht, wie der andere tickt, kann man sich darauf einstellen, eine gemeinsame Ebene zu schaffen und Botschaften typgerecht rüberzubringen – ganz ohne Missverständnisse. In der Poolbranche weiß man, wie man „Dinge weiterleitet“ – und zwar so, dass sie auch ankommen, wie gewollt. Der Wärmetauscher ist dafür ein Beispiel. Er sorgt dafür, dass die erzeugte Wohlfühltemperatur von der Energiequelle ohne große Verluste ins Becken gelangt. Und im Seminar geht es letztlich um die „Leitfähigkeit“ bei der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Jedem Schwimmbadexperten ist bewusst: die beste Pool-Technik ist die, die „fast unbemerkt“ hinter den Kulissen läuft. Während der Kunde im Vordergrund im Idealfall einfach nur seinen schick designten Pool sehen sollte, ist dem Fachmann klar, dass der „unsichtbare“ Technik-Teil der entscheidende ist, damit alles bestens läuft. Analog der versteckten Technik ist einer der wichtigsten Bestandteile der Kommunikation der kaum wahrnehmbare – und zwar der nonverbale, der sich unter anderem in der Mimik ausdrückt.

Also geht es im Seminar auch „in den Technikschacht“, um den vordergründig kaum zu erkennenden Bereich der Kommunikation zu ergründen. Als Mimikresonanztrainer teilt Martin Wiedemeyer sein Wissen rund um die Bedeutung von minimalen Gesichtsbewegungen.

Für Transparenz in der Kommunikation sorgen und Klarheit vermitteln – so könnte man das Seminar zusammenfassen. Für nachhaltige Freude an kristallklarem Wasser im Pool nimmt man am besten ein Desinfektionsmittel mit Depotwirkung. Auch Martin Wiedemeyer, der die Schwimmbadbranche seit vielen Jahren kennt, setzt auf Depotwirkung und damit auf Langlebigkeit seiner unmissverständlichen Inhalte. Die Themen sind so aufbereitet, dass sie Schritt für Schritt umsetzbar sowie in den Alltag integrierbar sind und dauerhaft nachhallen.

In diesem Sinne – allen Teilnehmern gutes Gelingen sowohl bei der Pflege des Wassers als auch bei der Pflege von Kunden-, Kollegen- und Mitarbeiterbeziehungen!
 


 
P.S. Mittlerweile ist das Seminar vorüber – und DAS SIND DIE ERFOLGREICHEN TEILNEHMER.

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