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Guten Morgen, Strebel-Preisträger!

Gestern bekam er den Personality-Preis der Branche, herzlichen Glückwunsch, lieber Bert Granderath! Hier kommt seine Laudatio zum Nachlesen:

“Mit dem Strebel-Preis werden Menschen geehrt, die mehr machen, als nötig ist, die sich in besonderer Weise engagieren und neben den Interessen ihres Unternehmens die Belange des gesamten Wirtschaftszweiges Schwimmbad& Wellness im Blick haben. Und es sind Menschen, die nicht nur mit ihrem fachlichen Können, sondern auch mit ihren menschlichen Stärken überzeugen. Es sind die Menschen, die der Branche ein Gesicht geben. Und das Gesicht des diesjährigen Strebel-Preiträgers kennt man. Nicht nur in Deutschland, sondern über Landesgrenzen hinweg.

Bert Granderath ist das dienstälteste Vorstandsmitglied des Branchenverbandes bsw und Vorsitzender des PR-und Marketingausschusses. Ehrenamatlich seit Gründung des bsw mit dabei. Immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Er ist ein Teamplayer, der seine Überzeugungen engagiert vertritt. Aber er hat auch die ganz besondere Fähigkeit, unterschiedliche Meinungen zusammenzubringen, Menschen zu verbinden und Kompromisse zu schließen. Er kann Fünfe gerade sein lassen, aber er kann auch um jeden Millimeter kämpfen, beispielsweise dann, wenn es um praktikable Schlitzgrößen in Schwimmbad-Regelwerken geht.

Bert Granderath ist kein geborener Frühaufsteher. Aber wenn es um die Belange unseres Wirtschaftszweiges geht, fährt er selbst zu einer Zeit, zu der es draußen noch dunkel ist, zum Flughafen, um in Richtung eines Normungsinstitutes aufzubrechen und den ganzen Tag überSpaltmaße und Fangstellen zu diskutieren.

Aber es gibt ein paar Tage im Jahr, da kann passieren was will, da muss der Verband, da muss die Branche hinten anstehen. Und das sind die Karnevalstage, die ihm heilig sind. Schließlich war er selbst 1983 Prinz Karneval in seiner Heimat Bergisch-Gladbach und hat mit seiner immer guten Laune und seinem unverwechselbaren Humor für Stimmung gesorgt. So laut er feiern kann, so leise ist er dann doch, wenn es darum geht, seine Errungenschaften für die Schwimmbad-Welt öffentlich zu machen. „Ach, ich will mich nicht so anbiedern“, das haben wir schon oft von ihm gehört.

Deshalb möchte ich drei Beispiele seiner vielen Erfolge in der Normungsarbeit verdeutlichen:Erstens: Ohne ihn würden für private Pools dieselben strengen Normen gelten wie für öffentliche. Zweitens: Ohne ihn wäre jetzt jeder Poolbesitzer verpflichtet, große und hässliche Warnschilder mit „Bitte nicht tauchen“ und ähnlichem in seinem Garten aufzustellen. Und Drittens: Ohne ihn wären nur Öffnungsgrößen im Schwimmbecken zulässig, die viele Hersteller vor richtige Probleme gestellt hätte.

Und das wären Probleme gewesen, die man nicht mit einer Excel-Tabelle hätte lösen können, selbst nicht mit einer noch so ausgetüftelten, wie nur er sie beherrscht. Er ist ein passionierter Excel-Fan und bringt fast alles, was irgendwie in Struktur zu bringen ist, mit Excel auf den Punkt. Eines seiner Meisterstücke war das Austüfteln der besten Sendetermine unseres Werbespots für die Qualitätsinitiative Pool Plus auf n-tv, so dass am Ende selbst erfahrene Fernsehleute beeindruckt waren, wie viel wir ausdem doch eher überschaubaren Budget herausgeholt haben.

Sowas schafft man nur, wenn man sich so richtig reinhängt. Und das macht er. Immer. Und zwar nicht nur für die Industrie, sondern auch für die Schwimmbadbauer. Für ihn war schon sehr früh klar, dass es wenig Sinn macht, so wie das früher einmal war, dauerhaft zwei Schwimmbadverbände zu haben – einen für die Industrie, den BSSW, dem er früher angehörte, und einen für das Handwerk. Deshalb war Bert Granderath der erste, der beim damaligen Handwerkerverband BFST als Industriepartner Fördermitglied wurde.

Er hat den Weg, beide Verbände miteinander zu verbinden, schließlich entscheidend mitgeebnet, so dass man mit Fug und Recht sagen kann: Er ist einer der Gründungsväter des bsw. Und nicht nur das. Er ist auch Gründungsvater des europäischen Schwimmbadverbandes EUSA, dessen erster Präsident er war und dessen zukünftiger Präsident er sein wird. Damit ist er der erste, der zum zweiten Mal in dieses Amt gewählt wird. Mann der ersten Stunde ist er auch bei der internationalen Schwimmbadallianz, einer Gruppe von Schwimmbadverbänden aus aller Welt, die ihr Kick-Off Treffen vor zwei Jahren auf der aquanale hatten. Und auch diese Messe hätte es ohne Bert Granderath nicht gegeben. Mit bsw-Geschäftsführer Dieter C. Rangol und anderen hat er den Grundstein für die internationale Show gelegt, die im Jahre 2003 Premiere feierte.

Mann der ersten Stunde zu sein, das kann Bert Granderath. Seiner Zeit voraus zu sein, das kann er aber auch. Denn das Produkt, das er herstellt, die Rollladenschwimmbadabdeckung, hat schon Energie im Pool gespart, als noch niemand übers Energiesparen sprach. Das nenne ich proaktiv. Und so handelt er auch. Unter der Überschrift „Next Pool Generation“ hat er sich darum gekümmert, dass der Pool-Nachwuchs in den Verband und die Branchenarbeit integriert wird. Beispielsweise sind auf seine Initiative direkt drei junge Poolexperten in den PR- und Marketingausschuss im bsw berufen worden.

Bert Granderaths unentgeltliches Engagament geht über die offziellen Ämter von Verbänden und Normungsgremien weit hinaus. So ist er beispielsweise auch Referent der bsw-Akademie, aquanale-Messebeiratsvorsitzender, Moderator des Schwimmbadpreises bsw-Award und Sprecher bei Pressekonferenzen für den Verband und die Branche. Darüber hinaus setzt er sich bei in der Händlergemeinschaft sopra für ein faires Miteinander der unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen ein.

Ja, und dann ist er – fast nebenbei – auch noch Geschäftsführer von grando, einem mittelständischen Familienunternehmen, das seit 95 Jahren besteht und Schwimmbadabdeckungen produziert, die auf der ganzen Welt gefragt sind. Auf der Welt umgeschaut hat sich auch unser Strebel-Preisträger. In den 1980er Jahren war er eine Zeit lang in New York, um das Amerika-Geschäft für grando auszuloten.

Wer es in New York schafft, der schafft es bekanntlich überall. Und der lässt sich auch nicht durch kleine Umwege im Leben aufhalten. Bert Granderath ist schon ganz früh ins Schwimmbadgeschäft eingestiegen.

Hier sieht man ihn als jungen Werbebotschafter – einmal auf dem Arm seiner Mutter und einmal am Beckenrand. Aber er hat auch anderes ausprobiert – wie zum Beispiel die Kreation und den Vertrieb von Lederjacken. Schließlich hat er sich auf die – man könnte sagen – „Jacken für den Pool“ konzentriert.Bert Granderath ist ein positiver Mensch, der es versteht, zu genießen. Er lebt gerne, hält die Branche mit neuen Ideen lebendig und ist immer aktiv dabei.

Ob die Öffentlichkeitsarbeit für die Branche vorangebracht werdensoll – Bert Granderath ist dabei. Ob neue Qualitätsinitiativen, wie das Gütesiegel Pool Plus zu entwickeln sind – Bert Granderath ist dabei. Ob Freiwillige gesucht werden, die zu mehrtägigen DIN-Ausschussitzungen fahren – Bert Granderath ist dabei. Ob die Lobbyarbeit in Brüssel initiiert werden soll – Bert Granderath ist dabei. Ob Branchenevents vorzubreiten sind– Bert Granderath ist dabei. Ob Referenten für Schulungen gebraucht werden – Bert Granderath ist dabei. Wenn man so viel ehrenamtlich macht – kann man sich da eigentlich noch mit anderen Dingen beschäftigen?

 

Der Strebel-Preisträger 2019 kann das. Zum Beispiel ist er fasziniert von naturwissenschaftlichen Themen. Alles rund um den Urknall, um die Entstehung des Universums – das interessiert ihn. Und das passt. Denn da geht es ja ebenfallsum Pionierleistungen, die er selbst vollbringt. Jeder, der Bert Granderath kennt, weiß, dass man an seinengenannten positiven Eigenschaften nichts relativieren muss – auch wenn er selbst Fan der Relativitätstheorie von Albert Einstein ist.

Aber Albert Einstein war es auch, der einmal gesagt hat: „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“. Bert Granderaths vielfältiges Wirken für unseren Wirtschaftszweig wird nicht bezahlt. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist oder – um es in Einsteins Sinne zu sagen – es ist Arbeit, die einfach bestens ist. Dafür ein großes Dankeschön und als Anerkennung Deines unermüdlichen Einsatzes für alle, die im Schwimmbadgeschäfts tätig sind, erhältst Du, lieber Bert, heute den Personality-Preis der Branche. Herzlichen Glückwunsch!”

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