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Von Währung, Wachstum und Wohnraum Garten

Ohne Kenntnis der Vergangenheit keine Zukunft. Deshalb fing die bsw-Konferenz mit einem Blick auf Vergangenes an. Bettina Frias von der Koelnmesse präsentierte die Höhepunkte der aquanale 2017 und gab auch schon einige der 2019er Ausgabe bekannt. Unter anderem wird „die Hütte wieder voll“ – sogar voller als beim letzten Mal. Denn alle Schwimmbadaussteller, die bisher auf der parallel stattfindenden FSB waren, sind jetzt unter das Dach der aquanale geschlüpft. Schönes großes Hallenbad in Sicht! Auch die Golden Wave, der Innovationspreis von Schwimmbad & Sauna, wird diesmal auf DER Schwimmbadmesse verliehen. Das wird ein Preis-Spektakel!
 


 
Um Preise, oder eher um die Währung, drehte sich auch der Vortrag von Konferenz-Referent Professor Dr. Hans Frambach von der Bergischen Universität Wuppertal. Er klärte über die digitale Währung Bitcoin auf.

Professor Dr. Hans Frambach (links) mit bsw-Geschäftsführer Dieter C. Rangol

Schließlich ist die bsw-Konferenz ein Format, bei dem man auch mal „über den Beckenrand hinaus“ blickt und sich mit Themen beschäftigt, die nicht ausschließlich nass sind. Manchmal sind sie auch smart – so wie bei Professor Dr. Alexander Neumann von der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg, Mosbach. Er machte die Zuhörer, die mit 101 Personen im Übrigen einen Teilnehmerrekord aufgestellt haben, heiß auf den Smart Home Markt, in dem ein riesiges Entwicklungspotential stecke.

Riesig ist auch das Auftragsvolumen im Handwerk – sagte Hans Arno Kloep von der Querschiesser Unternehmensberatung. Vielleicht zu riesig? Der Referent legte den Finger in die Wunde und machte provokativ auf Schwachstellen im Handwerk aufmerksam. Manch einer überlegte, ob er in Sachen Kundenkommunikation und Dienstleistungsbereitschaft nicht doch noch Luft nach oben hat oder ob überhaupt Basics des Services erfüllt werden – wie sich beim Kunden zu erkundigen, ob er mit der Leistung zufrieden war.

Anna Hackstein

Fragen wie die folgenden wurden diskutiert: Was passiert, wenn Montageengpässe nicht behoben werden? Werden Systemanbieter das Ruder übernehmen? Werden Hersteller verstärkt auf Plug ‘n’ play-Produkte setzen? Werden Branchenfremde zum Einsatz kommen? Werden Unternehmen wie Thermondo & Co. entstehen? So richtig weiß das niemand. Wie aber der „grüne Markt“ aussieht, das weiß Anna Hackstein vom Industrieverband Garten. Sie hat Tag 2 der Konferenz mit Daten, Zahlen und Trends zum Gartenmarkt „zum Blühen“ gebracht.

Denn neben informativen Statistiken gab es auch viele Fakten, die die Teilnehmer zum Schmunzeln brachten: 90 Prozent der Deutschen finden Gartenarbeit entspannter als Yoga, und 41 Prozent besser als Sex. So gefragt das „grüne Wohnzimmer“ und das Entspannen vor der eigenen Haustür im „offline-Modus“ ist, „online“ gehört auch zu unserer Zeit.

Professor Dr. Andreas Kaapke

Das gesamte Spektrum von stationär, online und mobil beleuchtete Professor Dr. Andreas Kaapke von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart. Aber nicht nur er. Auch die Teilnehmer brachten ihre Meinungen und Ideen zu der Gleichung „Multi-Channel = Multi-Chancen“ ein. Kurz vor Ende der bsw-Tagung wurden alle in Gruppenarbeit noch mal richtig kreativ.

So ist die Schwimmbadbranche – bis zum Schluss dabei, obwohl das Programm des vergangenen Abends im Restaurant Au Quai ziemlich lange ging. Aber hier war unsere Gruppe in ihrem Element – direkt am Wasser, mit maritimem Flair und mediterraner Küche.

bsw-Präsident Dietmar Rogg engagiert in der Gruppenarbeit

In diesem Sinne ist jetzt Siesta angesagt.

Schönes Wochenende, gute Heimreise und ein herzliches Dankeschön an alle, die die bsw-Konferenz erfolgreich gemacht haben – die Teilnehmer und Referenten sowie das Team vom Gastgeberhotel Marriott Hamburg und die Mannschaft des Restaurants Au Quai.

HIER SIND DIE BILDER ZUR VERANSTALTUNG.

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