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aqua-therm Moskau: herzliche Stimmung bei eisigen Temperaturen

Die politische Lage ist angespannt. Entspannt sind aber die Messebeteiligten, die seit Dienstag die internationale Heizungs-, Klima- und Wassertechnikmesse aqua-therm in Moskau mitgestalten. Auch wenn die Kassen – mit Blick auf den Rubelkurs – leer sein müssten – die Hallen sind voll. Vor allem rund um den deutschen Gemeinschaftsstand, auf dem heimische Unternehmen ihre Produkte präsentieren, ist was los. Also war es die richtige Entscheidung des bsw, den deutschen Pavillon wieder mit zu organisieren, vor Ort präsent zu sein und vor allem die „Schwimmbadfraktion“ zu unterstützen.

Klar, dass die Talfahrt des Rubels nicht gerade dazu einlädt, deutsche Technologien zu kaufen – schließlich sind sie für die russischen Importeure fast doppelt so teuer wie letztes Jahr. Doch „Made in Germany“ überzeugt trotzdem. Das spricht für die Qualität heimischer Produkte. Und für die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland. Viele Geschäftspartner kennen sich schon seit vielen Jahren und lassen sich ihr gutes Miteinander nicht nehmen – auch nicht von der Politik.

Auf der Gemeinschaftsfläche des deutschen Pavillons ist immer was los.

Heute sagte ein Messebesucher: „Wir sollten eigentlich aus der Geschichte gelernt haben, dass Konfrontation und Gewalt nichts bringen. Am Ende verlieren immer alle.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Bleibt zu hoffen, dass die positive Stimmung, die auf der aqua-therm zu spüren ist, auch auf die diplomatische Ebene „überschwappt“.

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