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Ein Riesenschritt nach vorne

Bert Granderath ist seit der bsw-Gründung im Jahr 2000 nicht nur im Vorstand aktiv, sondern engagiert sich auch in der nationalen und internationalen Normungsarbeit und in unserem europäischen Dachverband EUSA (European Union of Swimmingpool and Spa Associations).

Zudem leitet er seit 12 Jahren den PR-und Marketingauschuss im bsw. Dieses Gremium koordiniert, optimimiert, aktualisert und ergänzt die gesamte Kommunikationsstrategie unseres Verbandes.

Beim vergangenen Meeting der PR- und Marketingexperten des bsw in Berlin sprach ich mit Bert Granderath über sein ehrenamtliches Engagement und die aktuellen Projekte.

Seit 2001 leitest Du den PR- und Marketingausschuss im bsw. Mit einer jeweils zweitägigen Frühjahrs- und Herbstsitzung ist dies mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Was motiviert Dich, diese ehrenamtliche  Aufgabe im bsw seit über zehn Jahren zu übernehmen?

Unsere Branche ist einerseits innovativ, ständig auf der Suche nach individuellen Lösungen für ihre Kunden und im Wachstumsmarkt Gesundheit und Wellness angesiedelt.

Thematisch sind wir über die positiven Schlagworte Schwimmbad, Whirlpool, Dampfbad und Sauna mit allen Zubehörprodukten zudem sehr breit aufgestellt.

Für jeden PR- und Marketingexperten also eine hervorragende Ausgangssituation für vielfältige Aktivitäten.

Andererseits sind wir aber im Vergleich zu anderen Branchen eher klein, in der Regel von mittelständischen Unternehmen geprägt und als Verband mit einem begrenzten Marketingetat ausgestattet.

Da gilt es die Kräfte insbesondere im PR- und Marketingbereich zu bündeln und mit viel Kreativität und engagierten Kollegen immer wieder erfolgreiche Konzepte und Tools zu entwickeln, um unserer Branche in der Öffentlichkeit ein Gesicht zu geben

Und genau das reizt mich an der Arbeit mit meinen Kollegen im PR- und Marketingausschuss im bsw.

In diesem Jahr startet mit über 20 bsw-Schwimmbadbau-Fachunternehmen im gesamten Bundesgebiet eine Großflächenplakat-Aktion. Welches Konzept steckt hinter dieser PR-Premiere des bsw?

Diese Aktion ist eigentlich ein Teil aus einem großen bundesweiten professionellen Marketingkonzept, dass unser Ausschuss gemeinsam mit einer Agentur vor gut zwei Jahren erarbeitet hat. Das Konzept hatte bei unseren Mitgliedsunternehmen sehr großen Zuspruch gefunden. Leider scheiterte die Umsetzung daran, dass wir die notwendigen finanziellen Mittel im ersten Schritt nicht bereitstellen konnten.

Gleichwohl haben sich anschließend  rund 20 Lieferanten und über 20 Schwimmbadbauer  im bsw bereit erklärt, mit einer gemeinsam finanzierten Plakataktion einen Baustein aus dem seiner Zeit geplanten Gesamtkonzept umzusetzen.

Wie konkret wird das aussehen?

Im April und Mai werden in den Einzugsbereichen der beteiligten Schwimmbadbauer an vier oder fünf ausgewählten stark frequentierten Standorten einheitliche Großflächenplakate mit bsw-Logo und den jeweils firmenindividuellen Angaben der Fachhändler zehn Tage platziert.

Wir wissen im Übrigen aus anderen Branchen, dass die beteiligten Unternehmen damit sehr erfolgreich Neukunden-Akquise betreiben konnten und den Bekanntheitsgrad in ihrer Region sehr erfolgreich steigern konnten. Wir werden nach Abschluss unserer Aktion gemeinsam mit den beteiligten Fachhändlern auswerten, welche Erfolge erzielt werden konnten.

Mit der Zusendung einer Mitgliedsurkunde 2013 und weiterer Unterlagen an alle derzeit 129 Schwimmbadbau-Fachunternehmen im bsw feiert in diesen Tagen ein weiterer Marketingbaustein Premiere. Gibt es erste Reaktionen?

Richtig. Jeder bsw-Fachbetrieb hat auf Initiative des PR- und Marketingausschusses in diesem Jahr für seinen Betrieb erstmalig ein firmenindividuelles Zertifikat mit Rahmen über die bsw-Mitgliedschaft in 2013, entsprechende Türaufkleber und 100 Exemplare des Zertifikats zum Beilegen bei seinen Kunden-Angeboten erhalten.

Hintergrund: beispielsweise mit den bsw-Richtlinien für den privaten Bäderbau, zahlreichen technischen Checklisten und Informationsunterlagen sowie dem bsw Inbetriebnahmeprotokoll gehören unsere Schwimmbadbau-Fachunternehmen zu den Kennern der Branche.

Und das sollen nun auch die Kunden unserer Mitgliedsfirmen wissen, wenn sie einen Betrieb aufsuchen oder ein Angebot von einem bsw-Fachbetrieb erhalten.

Wir haben bereits viele positive Reaktionen von unseren Mitgliedern hierzu erhalten. Ich denke ein abschließendes Fazit wie diese neuen Marketing-Tools aber bei den Kunden unserer Mitgliedsbetriebe angekommen sind, werden wir Ende des Jahres ziehen.

Mit Aktivitäten beispielsweise bei Xing, Twitter, Flickr aber auch dem neuen Blog „bsw-Total“ ist der Verband seit gut zwei Jahren auch im Web 2.0 unterwegs. Welchen Stellenwert hat Social Media mittlerweile im PR- und Marketing-Mix des bsw?

In der Road-Map Web 2.0 haben wir Anfang 2012 die Ziele, Zielgruppen und Tools  unserer Aktivitäten in Social Media schriftlich festgehalten.

Danach ist es ein Hauptziel, die Zahl der Besucher unserer  klassischen Homepage, die auch postalisch sortiert in einer eigen Rubrik die Anschriften der bsw-Schwimmbadbau-Fachunternehmen aufführt, spürbar zu erhöhen.

In diesem Punkt haben wir in 2013 einen Riesenschritt nach vorne gemacht. So konnten wir im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Besucher mehr als verdreifachen und damit auf fast 38.000 erhöhen. Die bisherigen Aprilzahlen sind nochmals erfreulicher, so dass wir bis Ende des Monats mit weit über 50.000 Homepage-Besuchern rechnen.

Damit sind unsere Social-Media Aktivitäten bereits nach kurzer Zeit fester Bestandteil unserer PR- und Marketingarbeit und verlängern unsere klassische Verbandskommunikation in das Internet.

Gleichwohl setzen wir aber weiterhin auch auf die traditionellen Instrumente wie beispielsweise Anzeigen, Pressearbeit, Messeauftritte oder die jährliche Verleihung unserer bsw-Awards.

Auch unsere bsw-Broschüren wie der bsw-Wellness-Guide oder der bsw-Energie Guide aber auch unser Kundenmagazin pool sind weiterhin beliebte und erfolgreiche bsw-Marketinginstrumente. Allein der  bsw-Energie Guide wird beispielsweise in diesem Jahr bereits zum Drittenmal neuaufgelegt.

 

 

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