Dampfbad

BESCHWERDEN KRÄFTIG DAMPF MACHEN

Geothermalgebiet Hveravellir

Geothermalgebiet Hveravellir

Saunieren hilft, Beschwerden vorzubeugen. Doch das Dampfbad kann sie lindern und manchmal sogar heilen. Vor allem akute Erkältungssymptome und Heiserkeit kommen bei Dampfanwendungen so richtig ins Schwitzen. Die Atmung wird freier, denn die feuchte, warme Luft kondensiert nach dem Einatmen an den Schleimhäuten, weicht dort Ablagerungen auf und transportiert sie über die Flimmerhärchen direkt aus dem Körper. Diesen Effekt können Sie zusätzlich mit ätherischen Ölen verstärken. Denn diese werden – ähnlich wie beim Inhalieren – mit dem Dampf eingeatmet und beruhigen die Bronchien. Zusätzlich bietet das Dampfbad ähnliche Vorzüge wie die Sauna.

Denn es ist nicht nur gut für Stoffwechsel, Durchblutung, Muskeln und Kreislauf, sondern auch für den Teint, die Stimmung und das Immunsystem. Wichtiger Unterschied: Die bereits sehr feuchte Luft kann keine beziehungsweise kaum mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Somit kann der Schweiß nicht verdunsten und der Körper wird nicht gekühlt. Vielmehr kondensiert der heiße Dampf an der mit 37 ° C kühleren Hautoberfläche. So entsteht gleichermaßen Wärme wie beim Verdunsten Kälte. Anders ausgedrückt: Für eine wohltuende Schwitzkur reichen Temperaturen von 55 ° C bis 60 ° C völlig aus.