Technik

Technik für private Schwimmbäder

Schwimmbadbauer müssen über ein breites Fachwissen verfügen, um Pools planen, bauen und ausrüsten zu können. Da kein Berufsbild „Schwimmbadbauer“ existiert, kommen Poolfachleute oft aus „artverwandten“ Berufen – beispielsweise aus dem Gas- und Wasserhandwerk oder dem Heizungs- und Lüftungsbau. Doch Schwimmbadbau erfordert spezielle Fertigkeiten und umfassende Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen – von A wie Abdeckungssystemen bis Z wie Zukunftstechnologien.

Das Kompaktseminar Schwimmbadtechnik vermittelt in drei Tagen einen Überblick über die gesamte Schwimmbadtechnik. Es eignet sich insbesondere für neue Mitarbeiter von Branchenunternehmen sowie erfahrene, die ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen wollen. Schwerpunkte des ersten Tages sind Reinigungsgeräte, Wasserattraktionen, Abdeckungen und Schwimmhallenplanung. Am zweiten Tag geht es um Beckenhydraulik, Filter und Pumpen, Wasserpflege und –analyse sowie Beleuchtungstechnik. Der dritte Tag ist den Beckenkonstruktionen,  der Beckenwassererwärmung und dem Edelstahlzubehör gewidmet.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.

Ihre Referenten kommen aus der Branche. Das ist Praxis pur. Mit dabei sind Andreas Bieber (Zodiac Pool Deutschland), Thomas Beutel (Lutz-Jesco), Frank Eisele (WWS Eisele), Kai Gensler (Speck Pumpen), Bert Granderath (grando), Klaus J. Hansen (Energieberatung K. J. Hansen), Marc Hölter (G. Eichenwald), Torben Jungbauer (KWS-Schwimmbadanlagen), Michael Kaltmaier (Zodiac Pool Deutschland), Andreas Köpke (ISO), Sebastian Wittwer (Hugo Lahme), Ulrich Pattberg (Chemoform), Thomas Merkle (Schmalenberger), Dr. Alfons Nestl (Bayrol), Guido Rengers (Riviera Pool), Werner Seiser (WS-Poolberatung), Jens Stupien (SET Energietechnik), Michael Taggesell (Technisches Büro Mensch-Wasser-Technik), Martin Woelk (Tintometer) und Karl-Heinz Wilken (Behncke).

 

Normen für öffentliche Schwimmbäder

Normen, Richtlinien, Regelwerke. Für die Schwimmbad- und Wellnessbranche gibt es zahlreiche Vorschriften, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Das gilt insbesondere für öffentlich genutzte Schwimmbäder und Hotelpools. Doch welche Regelwerke sind relevant? Was steht drin und was muss zwingend beachtet werden?

Logo-eisele-transparent-2-300x87Normen für öffentliche Schwimmbäder – das Seminar, das Licht ins Dunkel des „Normungsdschungels“ bringt. Es geht zunächst um die in Überarbeitung befindliche EN 15288, die Sicherheitsanforderungen bei der Planung, beim Bau und beim Betrieb von Schwimmbädern festlegt. Hier stehen insbesondere Fragen rund um die Risikobeurteilung, die sich wie ein roter Faden durch die Norm zieht, im Fokus. Anschließend werden die neue Norm für Unterwassererkennungssysteme vorgestellt sowie die aktualisierte DIN 19643 – die zentrale Norm zur Wasserqualität – beleuchtet. Auch der EN 13451 wird ein Themenblock gewidmet. Dabei geht es um die Anforderungen an Schwimmbadzubehör – inklusive beabsichtigter Neuerungen zu Kletterwänden und Rutschen. Haben Sie Interesse an dem Seminar? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Eisele-Frank-216x300Eisele, FrankIhr Referent ist Dipl.-Ing. Frank Eisele von WWS Eisele, der nicht nur als Obmann diverser Normungsausschüsse auf nationaler und internationaler Ebene am „Normungspuls der Zeit“ ist, sondern auch als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schwimmbadtechnik tätig ist. Neben anderen Aufgaben leitet er den Technischen Beirat im bsw. Frank Eisele ist seit vielen Jahren Fachmann der Branche und kennt die Belange von Herstellerbetrieben, Anlagenbetreibern sowie Schwimmbadbaufachunternehmern gleichermaßen.

 

 

TÜV-Fernstudium

Schwimmbadbau ist nichts für Hobbybastler. Der Badespaß im privat genutzten Pool erfordert umfassende Fachkenntnisse – von der Planung bis zur Umsetzung. Gefragt sind versierte Fachleute, die ihr Handwerk verstehen, technisch auf dem neuesten Stand sind und darüber hinaus einen Blick für ästhetische Belange haben.

TUVLOGO_1DE_RGBDer Fernlehrgang Schwimmbadbauer / Schwimmbadbauerin (TÜV) vermittelt das notwendige Wissen für den Bau von privat genutzten Schwimmbädern und garantiert durch die Kooperation mit dem bsw und der Swim-tec AG eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Ausbildung. Und dabei sind Sie flexibel. Das Fernstudium ermöglicht Ihnen, ihr individuelles Tempo zu bestimmen. Sie bestimmen, wann und wo Sie lernen. Die Präsenzveranstaltungen werden zu unterschiedlichen Terminen angeboten, so dass Sie sie dann absolvieren, wenn es Ihnen am besten passt. Zu jedem Modul haben Sie einen festen Ansprechpartner.

Das erwartet Sie: Los geht der Lehrgang mit Grundlagenwissen zur Planung und Gestaltung privat genutzter Schwimmbäder. Es folgen die Themen Schwimmbeckeninstallation inklusive Erd- und Entwässerungsarbeiten. Weiter geht es mit der technischen Ausrüstung. Darunter fallen unter anderem die Bereiche Technikraum, Schwimmbadwassererwärmung, Abdeckungen und Überdachungen sowie Attraktionen. Beim letzten Modul steht die Wasseraufbereitung im Mittelpunkt. Die praktischen Übungen und die Prüfung werden in der Prüfwerkstatt des TÜV Rheinland in Schwarzheide absolviert.

Das sollten Sie mitbringen: Damit Sie den Lehrgang erfolgreich bestehen, sollten Sie  über Vorkenntnisse im Installationsbereich des Gas-Wasser-Handwerks oder des Zentralheizungs- und Lüftungsbaus verfügen. Ein beruflicher Abschluss ist nicht zwingend erforderlich. Wichtiger sind in der beruflichen Praxis erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten, die in diesem Fernlehrgang weiter vertieft und entwickelt werden. Haben Sie Fragen? Der bsw sowie die Mitarbeiter der TÜV Rheinland Akademie sind gerne für Sie da. Ihre Ansprechpartnerin ist Britta Bellen (E-Mail oder Telefon +49 (0) 3574/78 19 21). Hier geht es direkt zur Anmeldung.

 

Sachkundenachweis ChemVerbotsVO

In Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland bietet die bsw-Akademie ein Seminar zum Erwerb der eingeschränkten Sachkunde nach ChemVerbotsVO (ohne Biozide) an.

Fragen zum Lehrgang beantworten Ihnen gerne die Mitarbeiter des TÜV Rheinland.